Artikel von: Jürgen Köhler

SLOKOFFIE - Der gesegelte Kaffee aus Bremen

Thomas Riedel-Fricke war Mitarbeiter eines global agierenden Logistikkonzerns. Er hat an vielen Orten der Welt beobachtet, wie natürliche Ressourcen unter teilweise unsäglichen Bedingungen ausgebeutet und mit hohen Profitraten gehandelt werden. Er ist, als er noch in einer führenden Position war, ausgestiegen und engagiert sich nun für nachhaltigen und fairen Handel. In Honduras lernte er die Romero-Brüder kennen, die mit ihren Initiativen Molinos de Honduras und CAFICO, in den Gebirgswäldern ökologischen und fairen Kaffeeanbau propagieren und erfolgreich praktizieren.

Es entstand die Idee, diesen ökologisch angebauten honduranischen Spitzenkaffee, zu für alle Beteiligten fairen Konditionen, nachhaltig auch in den deutschen Markt zu bringen. Das Ziel war das Prinzip der Nachhaltigkeit nicht nur in der Produktion, sondern auch in der gesamten Wertschöpfungskette zu realisieren. Der Kaffee wurde mit der AVONTUUR einem rückgebauten Zweimast-Lastensegler unter der Flagge von TIMBERCOAST über 5.692 Seemeilen mit Windkraft von Honduras nach Bremerhaven transportiert und dort gelöscht. Die Idee für dieses Projekt entstand in Australien und wurde in Elsfleth an der Weser mit dem Anspruch den Transport auch auf See nachhaltiger zu gestalten realisiert. Wie auf See wird der Transportweg für den Kaffee auch zu Lande klimaschonend und nachhaltige mit der Bahn und Lastenrädern, unter dem Label SLOKOFFIE, an regionale Märkte, Cafés, Röstereien wie koffiemann in Lilienthal, die ihn besonders schonend rösten und an Endverbraucher geliefert.

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